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Antike Möbel-Analyse: Geometrisches Gutachten & Herkunftsbestimmung (Zürich & Schweiz)

80,00 CHF inkl. MwSt.

Honorar: Individuelle Abrechnung nach Aufwand
  • Basis-Check: ab ca. 80.- CHF
  • Detail-Analyse: nach individuellem Angebot
  • Dossier als Pdf 

So bereiten Sie Ihre Anfrage vor:
Damit ich den Aufwand präzise schätzen kann, senden Sie mir bitte ein Foto und die Masse zu:
  1. Foto-Anleitung: Fotografieren Sie das Objekt frontal (nicht von der Seite/oben), mittig auf Objekthöhe platziert und ohne Zoom.
  2. Masse: Messen Sie bitte die grösste Breite und grösste Höhe in mm.
Klicken Sie auf den Button, um die Daten direkt per E-Mail zu senden.

Beschreibung

Die Geometrische DNA: Photometrische Analyse & Proportionslehre als Pdf

Haben Sie sich schon einmal gefragt, welche unsichtbare Ordnung ein antikes Möbelstück so harmonisch erscheinen lässt? Oder stehen Sie vor einer Restaurierung und suchen den „verlorenen Massstab“ des Erbauers?
Wahre Meisterschaft im Handwerk entsprang früher nicht dem Zufall, sondern einer tiefen geometrischen Logik – der Proportionslehre.
Mit meiner spezialisierten photometrischen Analyse mache ich diese verborgenen Planungsschemata (Ad Quadratum, Triangulatur oder Säulenordnung) für Sie sichtbar.
Ich biete diesen spezialisierten Service für Sammler und Museen im Raum Zürich sowie in der gesamten Schweiz an. In meinem Atelier in Mönchaltorf werte ich Ihre Daten aus und erstelle ein wissenschaftliches Dossier.
Der Blick hinter die Oberfläche:
Bevor das metrische System (1877) zur starren Industrienorm wurde, arbeiteten Ebenisten, Schreiner und Architekten nach körperbezogenen Massen wie dem Berner Fuss oder dem Zürcher Werkschuh.
Mein Verfahren entschlüsselt, welchen „Modul“ der Meister gewählt hat und ob der Entwurf der klassischen Architekturlehre folgt.
Anwendung der Quadratur zur Proportionsbestimmung
Anwendung der Quadratur zur Proportionsbestimmung Fuss 29.32cm Wallis, Neuchatel
Konstruktive Beweisführung: Metrologie als Echtheitszertifikat
Die Analyse liefert handfeste Belege für die Entstehungsgeschichte Ihres Objekts. Wir decken spannende Widersprüche auf:
  • Zunft vs. Akademie: Folgte der Meister (wie etwa Mathäus Funk) der akademischen Säulenlehre oder wurde er durch lokale Zunftstatuten in ein älteres Mass-System gezwungen?
  • Welcher Werkfuss wurde verwendet? Dies gibt wichtige Hinweise zur geografischen Herkunft des Objekt.
  • Die DNA der Authentizität: Wir prüfen die Mass-Kongruenz. Wenn Korpus, Aufsatz und Füsse derselben geometrischen Logik folgen, ist dies ein starkes Indiz für den Originalzustand.
Spiegel aus dem Klassizismuss, analysiert nach Säulenordnung und Werkfuss
Spiegel aus dem Klassizismuss, analysiert nach Säulenordnung und dem Pariser Werkfuss 32.48cm.

Ihr Nutzen: Präzision und Erkenntnis
Für Sammler & Privatbesitzer
  • Echtheits-Check: Identifikation von Mass-Brüchen, die auf spätere Kürzungen oder unpassende Veränderungen hindeuten.
  • Wissenschaftliches Dossier: Sie erhalten eine objektive Dokumentation, die den mathematischen Wert und die handwerkliche Substanz Ihres Möbels belegt – eine ideale Ergänzung zu jeder kunsthistorischen Expertise.
  • Seele verstehen: Erfahren Sie, welche „heilige Geometrie“ Ihrem Lieblingsstück seine zeitlose Würde verleiht.
Für Restauratoren & Schreinereien
  • Massgenaue Rekonstruktion: Ich analysiere und entschlüssele das zugrunde liegende historische Mass-System. So stellen wir sicher, dass Ergänzungen wie Füsse, Profile oder Gesimse nicht nur optisch harmonieren, sondern proportional exakt dem Original entsprechen.
  • Grundlage für Ergänzungen: Nutzen Sie die Analyse als kompositorischen Kompass für fehlende Bauteile.
  • Dokumentation mit Mehrwert: Werten Sie Ihre Restaurierungsberichte durch fundierte Detektionsdaten und proportionale Nachweise wissenschaftlich auf

Mein Service: Die Brücke zur Tradition
Seit über zehn Jahren arbeite ich konsequent nach den Prinzipien der alten Meister. Diese Erfahrung fliesst in jede photometrische Auswertung ein. Ich biete Ihnen keine blosse Vermessung, sondern eine Analyse der gestalterischen Absicht.
Begleitende Fachanalyse für Experten
Meine Arbeit versteht sich als rein technischer Beitrag zur Ergänzung bestehender Expertisen durch Auktionshäuser, Museen und Kunsthistoriker.
  • Objektive Unterstützung: Während Fachleute den Marktwert und die Provenienz bestimmen, steuere ich die Analyse der konstruktiven Proportionen bei.
  • Methodische Ergänzung: Die photometrische Auswertung dient als zusätzliches Indiz, um kunsthistorische Hypothesen mathematisch abzusichern.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie in meinem Blogbeitrag; Die Proportionslehre: Das unsichtbare Mass der Harmonie

Ich freue mich auf den fachlichen Austausch mit Kollegen und Institutionen, um die handwerkliche Substanz gemeinsam noch präziser zu beleuchten.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was versteht man unter einer photometrischen Analyse bei antiken Möbeln?
Antwort: Die photometrische Analyse ist ein berührungsloses, bildbasiertes Messverfahren. Dabei werden hochauflösende Fotografien des Möbelstücks mittels digitaler Messtechnik ausgewertet, um die zugrundeliegenden geometrischen Planungsschemata (wie die Quadratur, Triangulatur oder die klassische Säulenordnung) sichtbar zu machen. Anstatt das Objekt nur metrisch zu vermessen, entschlüsselt dieses Verfahren die gestalterische Absicht und den „verlorenen Massstab“ des alten Meisters vor der Einführung des heutigen Metersystems.
 
Wie kann die Proportionslehre als Nachweis für die Echtheit (Authentizität) eines Möbels dienen?
Antwort: Vor der Einführung des metrischen Systems im Jahr 1877 arbeiteten Ebenisten nach lokalen, körperbezogenen Massen (z. B. dem Berner Fuss oder dem Zürcher Werkschuh). Bei der Analyse prüfen wir die sogenannte Mass-Kongruenz: Wenn der Korpus, der Aufsatz und die Füsse durchgehend derselben historischen Mass-Einheit und geometrischen Logik folgen, ist dies ein starkes Indiz für den Originalzustand. Weicht ein Bauteil stark von diesem Raster ab, deckt die Analyse spätere Kürzungen, Umbauten oder unpassende Ergänzungen (Mass-Brüche) auf.
 
Welchen Nutzen bietet das wissenschaftliche Dossier für Kunsthistoriker, Museen oder Auktionshäuser?
Antwort: Mein Service versteht sich als objektive, rein technische und methodische Ergänzung zu bestehenden kunsthistorischen Expertisen. Während Experten die Provenienz und den Marktwert bestimmen, liefert das von mir erstellte Dossier mathematisch abgesicherte Detektionsdaten zur konstruktiven DNA des Möbels. Es dient als wertvolles zusätzliches Indiz, um kunsthistorische Hypothesen zur geografischen Herkunft oder Autorenschaft (z. B. ob ein Meister akademischen Lehren oder lokalen Zunftstatuten folgte) abzusichern.
 
Wie hilft die Entschlüsselung des historischen Mass-Systems bei einer anstehenden Restaurierung?
Antwort: Für Restauratoren und Schreinereien dient die Analyse als exakter kompositorischer Kompass. Wenn wichtige Bauteile wie Gesimse, Profile oder Füsse fehlen, liefert die Rekonstruktion des originalen Werkfusses die exakten mathematischen Vorgaben für die Nachfertigung. So wird sichergestellt, dass Ergänzungen nicht nur nach Gefühl optisch angepasst werden, sondern proportional absolut exakt dem Originalentwurf des Erbauers entsprechen.
 
Bieten Sie die photometrische Analyse in der gesamten Schweiz an und wie läuft der Service ab?
Antwort: Ja, ich biete diesen spezialisierten Service für Sammler, Museen und Fachkollegen im Raum Zürich sowie in der gesamten Schweiz an. Der Ablauf ist unkompliziert: Die Datenbasis kann entweder direkt bei Ihnen vor Ort oder bei mir im Atelier in Mönchaltorf (ZH) aufgenommen werden. Basierend auf der Auswertung erstelle ich das wissenschaftliche Dossier. Ich freue mich auf den fachlichen Austausch – weitere Details zum Hintergrund finden Sie auch in meinem Blogbeitrag „Die Proportionslehre: Das unsichtbare Mass der Harmonie“.

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