Naturharz-Grundierung / Geruchsblockade für alte Möbel, 500 ml

34,00 CHF inkl. MwSt.

Das Erbstück riecht nach Keller? Das muss nicht so bleiben.

Unsere Naturharz-Grundierung aus der Restaurierungswerkstatt versiegelt die unlackierten Innenflächen von Möbel mit einer hauchdünnen Schellack-Sperrschicht. Kellermuff, Moder und ranzige Gerüche bleiben dort, wo sie hingehören: im Holz. Ohne Lack, ohne das Holz abzutragen, und jederzeit wieder lösbar. So darf das Erbstück zurück ins Wohnzimmer.

Wichtiger Sicherheitshinweis vor dem Kauf:
Gefahr. Flüssigkeit und Dampf leicht entzündbar. Verursacht schwere Augenreizung. Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen. Bitte beachten Sie vor der Anwendung die Sicherheitshinweise und den UFI-Code im Reiter «Produktsicherheit».

Beschreibung

Egal ob Biedermeier-Kommode, Barock-Schrank oder das geliebte Erbstück vom Dachboden: Wenn alte Möbel riechen, verfliegt die Freude am historischen Möbelstück im modernen Wohnraum schnell. Unlackierte Innenflächen von Schubladen und Schränken wirken über Jahrzehnte wie ein Schwamm für Schimmelsporen, feuchten Kellermuff, ranzige Öle oder Holzsäuren. Herkömmliche Hausmittel wie Essig oder Kaffee sind bei tief sitzenden Gerüchen oft nicht ausreichend. Viele moderne Lacksysteme verändern die historische Substanz und sind im Gegensatz zu Schellack nicht reversibel.

Die molekulare Maske aus der Restaurierungswerkstatt

Wenn alte Möbel riechen, liegt die Ursache tief in den Holzporen. Unsere Spezialrezeptur basiert auf einem exakt abgestimmten, dichten Schnitt aus feinstem Schellack Lemon und hochreinen Celluloseethern. Aufgetragen auf die unlackierten Innenflächen legt sich die Grundierung wie eine hauchdünne, unnachgiebige Maske über die Poren. Die Geruchsmoleküle werden weitgehend zurückgehalten und dauerhaft* tief im Holz eingekapselt. Ihr Schrank darf wieder im Wohnzimmer stehen, Ihre Wäsche bleibt frisch – und die Geschichte des Möbels bleibt in der Struktur des Holzes, nicht in Ihrer Nase. Mit diesem Geruchsblocker für Holz lässt sich der unangenehme alte Möbelgeruch deutlich reduzieren, ohne das Holz selbst abzutragen oder anzugreifen.

*Bei fachgerechter Anwendung auf sauberem, trockenem Holz; Wirkung abhängig von Ursache und Intensität.

Vielseitige Anwendung für alle Holzarten

Diese Naturharz-Grundierung eignet sich hervorragend für alle gängigen Weich- und Harthölzer im Innenbereich. Besonders anfällige Hölzer wie Eiche, Kiefer oder Fichte setzen über die Jahre eigene Gerbstoffe und Säuren frei. Dieser Austritt wird durch den Anstrich dauerhaft* gesperrt. Nach vollständiger Durchtrocknung ist die Schicht geruchsarm und für Möbel im Innenbereich geeignet.

*Bei fachgerechter Anwendung auf sauberem, trockenem Holz; Wirkung abhängig von Ursache und Intensität.

Abholung & Experten-Beratung vor Ort in Mönchaltorf (Kanton Zürich)

Möchten Sie unsere Naturharz-Grundierung zur Geruchssperre für alte Möbel direkt bei uns abholen, um festsitzenden Kellermuff wirksam einzukapseln? Besuchen Sie die Bäumli Möbelschreinerei an der Usterstrasse 40 in 8617 Mönchaltorf. Erfahren Sie im persönlichen Gespräch, wie Sie diese molekulare Maske aus Schellack Lemon und Celluloseethern optimal für die Pflege und Geruchssperre antiker Möbel im Raum Uster, Wetzikon und dem gesamten Zürcher Oberland nutzen. Gerne beraten wir Sie vor Ort zur fachgerechten Vorbereitung unlackierter Innenflächen von Schubladen oder Schränken sowie zum ergiebigen Pinselauftrag.

Bitte beachten Sie unsere aktuellen Öffnungszeiten oder vereinbaren Sie kurz telefonisch einen Abholtermin.

Bitte beachten Sie vor dem Kauf:
Gerüche in antiken Möbeln können sehr vielseitige Ursachen haben. Unsere Naturharz-Grundierung bietet eine hervorragende physikalische Barriere gegen klassische, holztypische Belastungen (wie Kellermuff, Holzsäuren oder ranzige Öle). Da Holz ein lebendiger Naturstoff ist und historische Kontaminationen (z. B. durch extreme Brand- oder Schimmelschäden) sehr tief sitzen können, ist eine einhundertprozentige Erfolgsgarantie im Einzelfall nicht möglich. Wir empfehlen vor dem Auftrag stets eine gründliche mechanische Vorreinigung des rohen Innenholzes. Bei aktivem Schimmelbefall bitte zuerst fachgerecht behandeln und nicht überstreichen. Unsere detaillierten Anwendungshinweise finden Sie unten im Reiter „FAQ“.

Das steckt drin…

Aus dem Möbelatelier: Warum wir unsere Produkte selber entwickeln und direkt vermarkten

Unabhängigkeit von industrieller Rezeptur-Volatilität:

  • Kompromisslose Konstanz: Viele grosse Hersteller verändern im Zuge volatiler Rohstoffpreise immer wieder unbemerkt ihre Rezepturen. Für uns als Handwerker ist das fatal: Verändern sich dadurch die Trocknungs- oder Fliesseigenschaften, leidet das Ergebnis. Durch die eigene Entwicklung und Direktvermarktung behalten wir die absolute Kontrolle über jede Zutat und garantieren eine verlässliche, kompromisslose Profi-Qualität.
  • Täglich an der Werkbank erprobt: Wir verkaufen diese Produkte nicht nur – wir verarbeiten sie täglich selbst in unserem Betrieb in Mönchaltorf. Durch diese jahrelange Praxis kennen wir jede denkbare Situation rund um den Auftrag, das Holz und die Pflege aus eigener, echter Erfahrung.

Reversibilität, Werterhalt und die Symbiose aus Tradition und Moderne:

  • Pflegbar und wieder lösbar: Da wir nicht nur neue Massivholzmöbel bauen, sondern vor allem historische Kulturgüter und Antiquitäten auffrischen oder renovieren, steht die Reversibilität (Wiederlösbarkeit) und die langfristige Pflegbarkeit der Oberflächen an oberster Stelle. Unsere Oberflächen versiegeln das Holz nicht unter Plastikschichten, sondern bleiben atmenfähig und unkompliziert aufarbeitbar.
  • Das Beste aus zwei Welten: Viele unserer Rezepturen tragen tief historische Ansätze in sich. Wir kombinieren dieses alte Wissen jedoch mit modernen, modifizierten Naturstoffen nach heutigem Forschungsstand. So gewinnen wir das absolute Maximum an Schutz und Langlebigkeit aus den Rohstoffen, ohne den traditionellen Charakter des Holzes zu verfälschen.

Konsequenter Schutz für Mensch, Umwelt und Raumklima:

  • Gesundheit bei der Verarbeitung: Weil wir selbst täglich mit diesen Stoffen arbeiten, machen wir bei der Gesundheit keine Kompromisse. Unsere Produkte schonen die Umwelt, sind extrem geruchsmild und garantieren eine absolute Wohngesundheit in Ihren Räumen – komplett frei von hochriskanten Chemie-Cocktails wie flüssigen 2K-Isocyanaten.

 

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Nach dem Auftrag verfliegt der Alkoholgeruch schnell, aber danach bleibt ein spürbarer Eigengeruch. Ist das normal?

Ja, das ist normal. Nach dem Verdunsten des Ethanols riecht die Schicht zunächst leicht säuerlich, harzig oder holzartig. Das ist der typische Eigengeruch von Schellack, der beim Aushärten der Schicht nach und nach nachlässt. Nach vollständiger Durchtrocknung ist die Schicht geruchsarm.

Wie sorge ich dafür, dass dieser Eigengeruch zu Hause möglichst schnell verschwindet?

Unterstützen Sie die Trocknung und vermeiden Sie einen Dampfstau:

  • Alles offen: Nehmen Sie behandelte Schubladen komplett heraus und stellen Sie diese einzeln, leicht schräg oder erhöht im Raum auf. Lassen Sie Schranktüren weit offen. Alkoholdämpfe sind schwerer als Luft und müssen nach unten abfliessen können. Werden feuchte Schubladen sofort wieder eingeschoben, staut sich das Lösemittel, und der Geruch hält tagelang an.
  • Raumtemperatur: Halten Sie den Raum in den ersten 12 bis 24 Stunden bei etwa 21 bis 23 °C. Das gleicht die Verdunstungskälte aus und beschleunigt die Trocknung.
  • Frischluft: Lüften Sie regelmässig quer. Verwenden Sie in der ersten Zeit keine Heizlüfter oder Geräte mit offener Flamme oder Funkenbildung in der Nähe der frisch behandelten Flächen.

Wie kann ich den Geruch alter Möbel reduzieren, ohne das Holz zu beschädigen?

Tragen Sie unsere Spezialrezeptur aus Schellack und Celluloseethern auf die unlackierten Innenflächen auf. Die Naturharz-Grundierung trägt das Holz nicht ab und greift es nicht an. Sie legt sich als dünne Sperrschicht über die Poren und hält holztypische Gerüche wie Kellermuff, Holzsäuren und ranzige Öle weitgehend zurück. Bei aktivem Schimmelbefall behandeln Sie das Möbel bitte zuerst fachgerecht. Aktiver Schimmel darf nicht überstrichen werden.

Für welche Holzarten ist der Geruchsblocker geeignet?

Die Grundierung eignet sich für gängige Weich- und Harthölzer im Innenbereich. Bei Hölzern wie Eiche, Kiefer oder Fichte, die über Jahrzehnte eigene Gerbstoffe und Holzsäuren freisetzen, sperrt sie diesen Austritt. Nach vollständiger Durchtrocknung ist die Schicht geruchsarm und für Möbel im Innenbereich geeignet.

Wie viel Fläche kann ich mit 500 ml bearbeiten?

Eine Flasche mit 500 ml reicht in der Regel für die unlackierten Innenflächen einer mittleren Kommode. Der Verbrauch hängt von der Saugfähigkeit des Holzes ab. Die Flüssigkeit ist dünnflüssig wie Milch und wird mit einem sauberen Pinsel gleichmässig auf das rohe, unlackierte Innenholz aufgetragen.

Warum ist die Flüssigkeit milchig-trüb und worauf basiert die Rezeptur?

Die milchige Trübung stammt vom natürlichen Wachsanteil des Schellacks (Schellack Lemon). Die Rezeptur basiert auf Ethanol sowie Celluloseethern. Die Schicht bleibt dünn und ist in Ethanol wieder lösbar (reversibel). So bleibt die historische Substanz Ihres Möbels erhalten.

Welche Sicherheits- und Gefahrenhinweise müssen beachtet werden?

Das Produkt enthält Ethanol und ist leicht entzündbar. Halten Sie es von Zündquellen fern, nicht rauchen, und sorgen Sie beim Verarbeiten für gute Belüftung. Alle Gefahren- und Sicherheitshinweise sowie den UFI-Code finden Sie im Reiter «Produktsicherheit».

Wichtiger Hinweis zur Wirksamkeit

Die Naturharz-Grundierung wirkt als physikalische Barriere gegen klassische Gerüche wie Kellermuff oder Öle. Da die Ursachen stark variieren, ist eine hundertprozentige Erfolgsgarantie im Einzelfall nicht möglich. Wir empfehlen vor dem Auftrag stets eine sorgfältige mechanische Vorreinigung des rohen Innenholzes. Haben Sie das Holz feucht ausgewaschen, lassen Sie das Möbel vor dem Anstrich 2 bis 3 Tage in einem beheizten Wohnraum vollständig austrocknen. Auf zu feuchtem Holz trocknet die Schicht verzögert, und der Eigengeruch bleibt länger bestehen. Das Möbel sollte an das normale Wohnklima angepasst sein.

Produktsicherheit

Sicherheitshinweise

Sicherheitshinweise & Gesetzliche Pflichtangaben
Diese hochspezialisierte Grundierung basiert auf hochprozentigem, reinem Alkohol (Ethanol) und unterliegt den gesetzlichen Sicherheitsvorschriften für Gefahrgüter.
     
Gefahrenkennzeichnung (GHS)
    • Signalwort: Gefahr
    • Gefahrenhinweise (H-Sätze): H225 (Flüssigkeit und Dampf leicht entzündbar), H319 (Verursacht schwere Augenreizung).
    • Sicherheitshinweise (P-Sätze): P102 (Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen), P210 (Von Hitze, Funken und offenen Flammen fernhalten. Nicht rauchen), P233 (Behälter dicht verschlossen halten), P305+P351+P338 (BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen).


Eindeutiger Rezepturidentifikator (UFI)
Für Notrufe (z.B. Tox Info Suisse, Tel. 145) gilt für diese Rezeptur folgender UFI-Code:
    • UFI: 9600-T03W-H00P-6XPP


Wichtige Praxis-Sicherheitshinweise
    • Brandgefahr: Wegen des reinen Ethanols (99,9 % Spiritus) ist die Flüssigkeit extrem leicht entzündbar. Arbeiten Sie niemals in der Nähe von offenen Flammen, Funkenquellen oder eingeschalteten Elektrogeräten und rauchen Sie nicht.
    • Arbeitsschutz: Da der Alkohol schnell verdunstet, ist während und nach dem Pinselauftrag auf den rohen Innenflächen für eine gründliche Durchlüftung der Räume zu sorgen.
    • Augenschutz: Das Produkt kann schwere Augenreizungen verursachen. Spritzer beim Umtopfen oder Pinseln unbedingt vermeiden und bei Kontakt sofort intensiv mit klarem Wasser spülen.
    • Lagerung: Um das Verdunsten des Lösemittels zu verhindern, den Behälter nach Gebrauch immer sofort dicht verschliessen. Kühl, trocken und absolut ausserhalb der Reichweite von Kindern lagern.

Wichtiger anwendungstechnischer Hinweis zur Wirksamkeit:
Gerüche in alten Möbeln können extrem vielseitige Ursachen haben. Unsere Naturharz-Grundierung bildet eine hervorragende, physikalische Absperrbarriere gegen die klassischen, holztypischen Gerüche wie organischen Kellermuff, Holzsäuren oder ranzige Polieröle.
Da Holz ein lebendiger Naturstoff ist und die Tiefe sowie die Art der geschichtlichen Kontamination (zum Beispiel extreme Brand-, Schimmel- oder chemische Fremdstoffbelastungen) im Einzelfall stark variieren, kann eine absolute, einhundertprozentige Erfolgsgarantie für die vollständige Geruchsbeseitigung nicht übernommen werden. Eine sorgfältige mechanische Vorreinigung des rohen Innenholzes wird vor dem Auftrag stets empfohlen.
Registrierung: Offiziell gemeldet im Schweizer Produkteregister Chemikalien (RPC).

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