Beschreibung
Aus der Schreinerei-Praxis: Warum ich dieses Öl entwickelt habe
Suchen Sie ein spezielles Tischöl für Ihren Esstisch aus Massivholz?
Als Schreiner mit über 25 Jahren Praxiserfahrung stieße ich bei herkömmlichen Ölen oft auf Probleme wie lange Trocknungszeiten, Vergilbung und unzureichenden Fleckenschutz. Aus diesem Grund habe ich über acht Jahre hinweg das Tischöl Naturmatt entwickelt für die optimale Tischpflege, den Fleckenschutz und die ansatzfreie Renovierung von Massivholzmöbeln sowie klassischen Schweizer Beizentischen.
Da ich für meine Kunden auch das Auffrischen von Tischen anbiete, sehe ich täglich, wie sich verschiedene Öle über die Jahre verhalten.
Weil kein Produkt auf dem Markt meinen Ansprüchen an langlebigen Schutz und eine natürliche Haptik entsprach, habe ich selbst die Initiative ergriffen. Über einen Zeitraum von acht Jahren habe ich in meiner Werkstatt ein eigenes Öl entwickelt und im harten Alltag getestet. Das Ergebnis ist jetzt marktreif: Das Tischöl Naturmatt.
Es vereint eine entspannte, extrem berechenbare Verarbeitung mit langer Offenzeit und sehr hoher Widerstandskraft. Es versiegelt das Holz nicht unter einer Schicht, sondern zieht tief ein und schützt von innen heraus. Flüssigkeiten perlen einfach ab, das Öl ist vergilbungsarm und behält dauerhaft seinen eleganten, rohen und tiefmatten Charakter.
Premium-Qualität & Ergiebigkeit
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- Konzentrierte Profi-Formel: Sehr ergiebig und exakt als schützendes Tischöl für Massivholzmöbel abgestimmt.
- Eine Investition, die sich über Jahre auszahlt: Sie können Ihren Esstisch je nach Beanspruchung selbständig mit dem selben Produkt sparsam Nachpflegen.
- Mengen-Richtwert: Die 400 ml Dose reicht für ca. 3 m² rohe Holzoberfläche und genügt in der Regel je nach Saugfähigkeit für die vollständige Grundölung sowie eine anschliessende Nachölung eines grossen Esstischs (bei Erstbehandlung). Bei der reinen Pflege und Renovierung bereits geölter Oberflächen ist das Produkt um ein Vielfaches ergiebiger
Methode 1: Standard-Anwendung (Erstbehandlung / Neuholz)
Wählen Sie diesen Ablauf für unbehandeltes Rohholz oder nach einem vollständigen Grundschliff des Möbels bis aufs nackte Holz.
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- Vorbereitung: Das Holz muss sauber, trocken und fein geschliffen sein (je nach Holzart Endschliff Korn 180 bis 220). Schleifstaub gründlich absaugen.
- Auftrag: Das Öl mit Pinsel, Kurzflor-Rolle oder einem weichen Tuch gleichmässig und satt auftragen.
- Einarbeiten & Einwirken: Das Öl mit einem feinen Schleifpad (Schleifvlies) oder Baumwollballen in Faserrichtung kräftig in das Holz einmassieren. Danach insgesamt ca. 10 Minuten einziehen lassen. Trockene Stellen in dieser Zeit sofort nachölen.
- Überstand abnehmen: Überschüssiges, nicht eingezogenes Öl VOLLSTÄNDIG mit einem sauberen, fusselfreien Tuch abwischen und trockenreiben. Es darf kein glänzender Film auf der Oberfläche stehen bleiben! Die Fläche muss sich trocken anfühlen. Nur durch das restlose Ausreiben verhindern Sie klebrige Flecken.
- Zweitauftrag: Nach einer Zwischentrocknung über Nacht ( 24 Stunden) einen feinen Zwischenschliff mit einem Schleifvlies oder Korn 280–320 durchführen. Nach dem Entstauben einen hauchdünnen, sparsamen Zweitauftrag durchführen und den Überschuss nach 10 Minuten erneut restlos abwischen.
Methode 2: Das Geheimnis der ansatzfreien Renovierung (Reinigung & Auffrischung)
Wählen Sie diesen Ablauf für die Reparatur und Pflege bereits offenporig geölter Oberflächen, ohne den Tisch komplett abschleifen zu müssen.
Ein entscheidender materialtechnischer Vorteil unseres Tischöls zeigt sich bei der Auffrischung älterer, bereits rein imprägnierter Holzoberflächen. Dank der perfekt abgestimmten Lösemittelstruktur eignet sich das Öl hervorragend, um alltägliche Verschmutzungen und Fettreste tiefenwirksam zu lösen.
Wichtiger Hinweis zur Kompatibilität: Dieses materialschonende Renovierungsverfahren funktioniert ausschliesslich bei offenporig geölten, wachsfreien Oberflächen. Sollte Ihr Möbel zuvor mit einem Hartwachsöl, einer Wachsschicht oder einem schichtbildenden Lack behandelt worden sein, müssen diese Rückstände vorab restlos bis aufs rohe Holz abgeschliffen werden (siehe Methode 1). Aufliegende Altfilme oder Wachse wirken als Trennmittel und blockieren das gleichmässige Eindringen des neuen Öls.
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- Schritt 1: Tiefenreinigung & Vorbereitung (Tag 1): Tragen Sie das Öl direkt auf die alte, saubere und wachsfreie Oberfläche auf. Arbeiten Sie es mit einem feinen Schleifpad (z. B. Schleifvlies) sanft in Faserrichtung ein. Das ausgewogene Lösemittel löst alltägliche Fettreste und Nikotin zuverlässig an, während das Pad die Oberfläche reinigt und die Holzfasern glättet. Wischen Sie den gelösten Schmutz zusammen mit dem überschüssigen Öl vollständig und absolut porentief mit einem Tuch trocken ab, sodass kein glänzender Film zurückbleibt. Während der Verarbeitung gut lüften.
- Schritt 2: Die Trocknungsphase (24 bis 48 Stunden warten): Lassen Sie die gereinigte Oberfläche nun zwingend 24 bis 48 Stunden (je nach Raumtemperatur) bei guter Raumbelüftung ruhen. In dieser Zeit verflüchtigt sich das reinigende Lösemittel komplett, und das Holz öffnet seine Poren wieder vollständig für den neuen Schutz.
- Schritt 3: Die eigentliche Ölung (Tag 2): Erst jetzt erfolgt der eigentliche, frische Ölauftrag für die dauerhafte Grund- und Nachölung. Da der Untergrund nun tiefengereinigt und perfekt vorbereitet ist, zieht das Öl absolut gleichmässig ein. Zurück bleibt ein makelloses, fleckenresistentes Finish – absolut ansatzfrei und ohne sichtbare Übergänge.
Eine ausführliche Erklärung zu diesem materialschonenden Verfahren finden Sie auch in unserem Blogbeitrag Massivholztisch richtig ölen & nachölen.
Warum wir bewusst auf gefährliche 2K-Chemie (Isocyanate) verzichten
Ohne Isocyanat-Härter: Manche Holzöle werden mit einem Härter auf Basis von Diisocyanaten angemischt (2K-Systeme). Diisocyanate sind als atemwegssensibilisierend eingestuft und gelten als bekannte Ursache berufsbedingten Asthmas. Für einzelne Vertreter (z. B. MDI, TDI) besteht zudem ein Verdacht auf krebserzeugende Wirkung. In der EU gilt für die gewerbliche Verwendung seit August 2023 eine Schulungspflicht. Unser Tischöl ist ein anwendungsfertiges 1-Komponenten-System ohne Isocyanat-Härter. Sie müssen nichts mischen.
Aus Liebe zu Ihrer Gesundheit gehen wir im Möbelatelier einen anderen Weg.
Unser Tischöl Naturmatt ist ein anwendungsfertiges 1-Komponenten-System. Die sehr schnelle Trocknung und die hohe Widerstandskraft im Alltag erreichen wir nicht durch aggressive Chemie-Experimente, sondern durch den Einsatz von auf Basis modifizierter Öle und Harze.
Das bedeutet für Sie bei der Anwendung zu Hause:
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- Maximale Sicherheit: Unser Öl ist ein 1-Komponenten-System ohne Isocyanat-Härter.
- Einfache Verarbeitung: Kein fehleranfälliges Mischen – Dose aufmachen, einarbeiten, fertig. Restmengen bleiben für die spätere Pflege in der Dose haltbar.
Technische Daten & Zertifikate
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- Inhalt: 400 ml (Premium-Gebinde)
- Technisches Datenblatt (TDB) Tischöl Naturmatt (PDF)
- Sicherheitsdatenblatt (SDB) Tischöl Naturmatt (PDF)
WARNUNG: SELBSTENTZÜNDUNGSGEFAHR!
Mit diesem Öl getränkte Arbeitsmaterialien (z. B. Lappen, Tücher, Schwämme, Pads) können sich durch die Sauerstoffaufnahme bei der Trocknung selbst entzünden. Benutzte Lappen und Pads SOFORT nach der Arbeit gründlich mit Wasser auswaschen oder flach im Freien ausgebreitet trocknen lassen. Alternativ in einem luftdicht verschlossenen Metallbehälter aufbewahren.
Bitte beachten Sie vor dem Kauf:
Unser Tischöl Naturmatt ist ein reines Imprägnieröl, das tief in das Holz einzieht und einen hochwirksamen Fleckenschutz von innen heraus aufbaut. Da die Oberfläche im Gegensatz zu synthetischen Schichtlacken offenporig bleibt, hängt die Fleckenresistenz massgeblich von der Holzart und der Pflege ab. Aggressive oder stark färbende Flüssigkeiten (wie Rotwein, Kaffee, Fruchtsäuren oder Senf) sollten auf geölten Massivholztischen stets zeitnah weggewischt werden, um ein tiefes Einziehen in die Holzfaser zu verhindern.
Unser Tischöl Naturmatt ist ein reines Imprägnieröl, das tief in das Holz einzieht und einen hochwirksamen Fleckenschutz von innen heraus aufbaut. Da die Oberfläche im Gegensatz zu synthetischen Schichtlacken offenporig bleibt, hängt die Fleckenresistenz massgeblich von der Holzart und der Pflege ab. Aggressive oder stark färbende Flüssigkeiten (wie Rotwein, Kaffee, Fruchtsäuren oder Senf) sollten auf geölten Massivholztischen stets zeitnah weggewischt werden, um ein tiefes Einziehen in die Holzfaser zu verhindern.








